Sparen am Haus – 10 Energiespartipps für Hausbesitzer

In Haus & Wohnung Wärmeverlust vermeiden.

Der Gas- und Stromverbrauch ist wesentlich höher, wenn die Wärme aus dem Haus entweichen kann, denn die Raumluft muss stetig neu aufgeheizt werden. Daher ist es wichtig, das man als Hausbesitzer alles Mögliche tut, damit die Wärme im Haus bleibt und die Kälte nicht eindringen kann. Daher ist eine optimale Wärmedämmung des Hauses wichtig.

Die 10 wichtigsten Tipps im kurz Überblick

Entscheidet man sich als Hausbesitzer für eine Wärmedämmung, dann kann man vieles selbst machen, sofern man über die Technik bescheid weiß. Das ist wichtig, denn eine Dämmung, die falsch angebracht ist, kann zu Bauschäden führen.

1. K-Wert: Dieser Wert steht für die Wärmedurchgangseffizienz, das ist das Maß der Wärmeisolierung.
2. Außendämmung: Ohne eine Außendämmung heizt man wortwörtlich für draußen. Experten haben festgestellt, das 25-40 % der Wärme durch die Außenwände verloren gehen. Hier geht der Trend eindeutig zu Lösungen wie den Wärmeverbundsystemen. Das sind einfach Kunststoffplatten, die auf den vorhandenen Putz aufgebracht werden.
3. Innendämmung: Eine Innendämmung des Mauerwerks kann man mit den unterschiedlichsten Materialien wie beispielsweise Korkplatten, Rigipsplatten, Mineralwolle, Holzfaserplatten oder anderen Materialien vorgekommen werden.
4. Dämmung am Dach: Dieses ist ein wichtiger Punkt, der gedämmt werden muss, denn über das Dach geht im Winter die meiste Wärme verloren und im Hochsommer wird das wohnen schier unmöglich. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Methoden. Zu beachten ist, dass die Dachdämmung bei Steil- und Flachdächern verschieden ist.
5. Rohrdämmung: Die Dämmung und damit die Begrenzung der Wärmeabgabe bei Heizungsrohren und Trinkwasserleitungen wird durch die Energieeinsparverordnung gefordert. Zur Dämmung wird PVC, Polyethylen oder Mineralwolle genutzt. Es werden auch schon Rohre mit werksseitiger Dämmung im Handel angeboten.
6. Infrarotbilder: Man möchte sein Haus sinnvoll dämmen? Mithilfe einer Wärmebildkamera wird die Wärmestrahlung sichtbar. Kurz gesagt, alles, was schlecht gedämmt ist, erscheint rot, gut gedämmte oder isolierte Flächen werden blau angezeigt.
7. Mineralwolle: Das ist ein Dämmstoff, der entweder aus Glas- oder Steinwolle besteht. Diese Wolle ist ein besonders guter Dämmstoff, der zudem nicht brennbar ist. Man kann ihn vom Keller bis zum Dach einsetzen.
8. Zelluloseflocken: Das ist ein ökologischer Dämmstoff, der aus Altpapier hergestellt wird und diesem wird momentan eine große Bedeutung zugeschrieben. Besonders gut Eigenen sich diese Flocken bei dem Holzrahmenbau. Im Handel werden diese Flocken als Climacell oder Isoflock geführt.
9. Fenster: Sind die Fenster undicht, dann vergeudet man nicht nur Energie, sondern auch das Wohnklima, wird beeinträchtigt. Möchte man Energie sparen, dann bleibt einem nur eine Reparatur, ein Austausch oder eine Abdichtung übrig.
10. Andere Naturmaterialien: Hier können dann Holzfaserdämmplatten, Korkplatten, Hanfplatten oder andere Naturbaustoffe zum Einsatz kommen. Dabei berät der Fachmann Sie gerne.

Die richtige Dämmung

Die größte Schwachstelle des Hauses in der Dämmung sind zumeist die Fenster, auch wenn es sich durch die modernen Fenster verbessert hat. Sicherlich sind die Fenster seit der Erfindung der Isolierverglasung wesentlich wärmedichter geworden, aber es kann schon einmal hier und da zu einer Undichtigkeit kommen, die man dann mit einem Abdichtband abdichten kann. Aber auch den Platz unter den Sparren kann man nützen, um selbst sein Haus abzudämmen. Die Dämmung am Dach verhindert, das die aufsteigende Wärme heraustritt. Dazu werden Dämmkeile aus Steinwolle benutzt, die es in den unterschiedlichsten Dicken gibt sowie mit verschiedenen Wärmedurchgangswerten. Auch Klemmfilze, die aus armierter Glaswolle bestehen, kann man zur Dachdämmung nutzen. Mit der Alu kaschierten Glaswolle für Dächer kann man ebenfalls arbeiten. Hier liegt der Vorteil darin, dass man keine zusätzliche Dampfsperre einbauen muss, aufgrund der Folie. Letztendlich sollte man sich als Hausbesitzer an einen Fachmann wenden und ihn zurate ziehen, wenn man sein Haus effizient abdämmen möchte. Es gibt auch Handwerker, die einem während der Dämmung mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn man nicht genau weiß, wie man es richtig anpackt.


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